26. November – Der Welttag der Zeitschriften

Jeder von uns hat in seinem Leben bereits eine Zeitschrift gelesen, oder zumindest in den Händen gehalten. Dabei wird man als Leser einer Zeitschrift in ihren Bann gezogen und evtl. ein neuer Abonnent des Printmediums. Umso weniger überrascht, dass Zeitschriften mit 93% eine große Reichweite in Deutschland verzeichnen (vgl. VDZ-Jahrespressekonferenz 2017). Seit der Jahrtausendwende verzeichnen Publikumszeitschriften in mindestens quartalsweiser Erscheinung einen Zuwachs von 35%. Dabei wird das Zeitschriften-Portfolio von den Zeitschriftenverlagen nach den Bedürfnissen der Leser stetig ausgebaut.

Der Verband deutscher Zeitschriftenverleger ist eine Gemeinschaft, in der knapp 500 Verlage organisiert sind, welche zusammen mehr als 6.000 Zeitschriften verlegen. Eines der Kernthemen in der aktuellen Zeit der Digitalisierung sind Online-Zeitschriften und ePaper-Ausgaben von Magazinen, s.g. eMagazine. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass die Digitalisierung von Printmedien immer mehr an Bedeutung gewinnt. Heute, am Welttag der Zeitschriften, wollen wir den digitalen Zeitschriften besondere Aufmerksamkeit schenken.



Zeitschriftenverlage steigern ihre Digitalreichweite

Immer mehr Online-Angebote der Zeitschriftenverlage finden Anklang in unserer stetig digitaler werdenden Gesellschaft. Die analoge Reichweite der Print-Zeitschriften ist kalkulierbar und mit den Erscheinungsjahren gut planbar. Die Reichweite einer Zeitschrift, auch Medienreichweite genannt, beschreibt den Anteil der Zielpersonen, die durch einen Werbeträger (hier: Zeitschrift, Magazin) erreicht werden. Die steigende Digitalreichweite der Zeitschriften umfasst nicht nur bestehende Print-Abonnenten, die nun auch digitale eMagazine lesen, sondern primär weitere Zielpersonen, die erst durch das digitale Angebot zu Abonnenten der Zeitschrift wurden.

Die Gesamtreichweite ergibt sich aus der Printreichweite und Digitalreichweite in Summe. Dabei sind die Leser pro Printausgabe (ca. 2,14 Mio.) und Nutzer der Digitalausgabe (2,18 Mio.) durchschnittlich nahezu gleichen Teilen an der Gesamtreichweite beteiligt. Abonnenten, die sowohl die Print- als auch die Digitalausgabe lesen, sind im Durchschnitt aktuell etwa 245 Tsd. Leser (vgl. VDZ-Jahrespressekonferenz 2017).

Die gesamte VDZ-Jahrespressekonferenz finden Sie hier zum Nachlesen.

Warum Sie auf digitale Zeitschriften und eMagazine setzen sollten

  • Digitalabos können als Erweiterung zum Printabo verkauft oder kostenlos bereitgestellt werden
  • Digitale Angebote werden auch von Lesern genutzt, die kein Printabo abgeschlossen haben
  • Anbindung an Ihre Abonnenten-Datenbank zur Verwaltung von Digitalabos möglich
  • Ihre eigene Zeitschriften-App mit Einzel- und Abo-Kauf Ihrer Ausgaben
  • Ihre Magazin-App verfügt über ein Archiv, über das auch ältere Zeitschriften gelesen werden können
  • Mit App-Store-Optimization werden Ihre Zeitschriften-Apps in den App Stores gut platziert
  • Mit Push-Nachrichten in Ihrer App können Sie Leser über die neu erschienende Ausgabe Ihrer Zeitschrift informieren
  • Zeitschriften können in einer Zeitschriften-App um zusätzlichen Content (wie z.B. Pressemitteilungen, News, Berichte, etc.) ergänzt werden, sodass die App einen deutlichen Mehrwert für Ihre Leser bietet
  • Der Trend hin zum verlagseigenen Digitalen Kiosk wächst stetig

 

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